Alphorn-News                                    Aktuelles und Neuigkeiten vom Alphornisten


Aktuelle Alphornprojekte und Neuigkeiten


CD-Projekt 2017

Demnächst ist das neue Büchel-Notenheft „Uf em Homberg „ erhältlich
 
Ein Notenheft mit rassigen Stücken für Büchelbläser





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CD-Projekt Funky-Alphorn

Notenheft mit Hör-CD für ambitionierte Alphornbläser
" Funky-Alphorn"

Hörprobe Alphorn

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Donau-Projekt 2015


Das neue Notenheft mit Hör-CD

" Entlang der Donau"

Alphornprojekt


Das Donau-Projekt im Detail:

Im heissen Jahrhundertsommer 2015 inspirierte mich die Musikstadt Wien und die wunderbare Landschaft entlang der Donau zum Notenheft "Entlang der Donau"

Anfang August verluden meine Frau und ich unsere Fahrräder in den Zug nach Wien, wo unsere Veloreise beginnen sollte. Die ersten zwei Tage erkundeten wir die Stadt und besuchten  neben dem Museumsquartier, dem Stephansdom, dem Prater unter anderem auch das Haus der Musik, welches einen tollen Einblick in die Biografien und das Schaffen grosser Künstler wie Mozart, Beethoven, Strauss u.a.m. bietet. Dass Mozart beim Komponieren seiner Werke nicht selten Musikwürfel mit Melodiefragmenten eingesetzt hat, hörte ich zum ersten Mal. Die Idee hat mich aber inspiriert und so sind bereits in diesen ersten Tagen einige neue Melodien für das Alphorn entstanden. Mir kam manchmal vor, dass die Stadt Wien nicht nur vor Hitze (38°) vibrierte, sondern auch vor Musik, die einem von überall her entgegen kam. Früher verschickte man Postkarten, wenn man eine Reise tat – ich komponierte das Stück „Gruss aus Wien“ quasi als musikalische Postkarte.
 
Am  dritten Tag begann dann unsere Veloreise entlang der Donau. Träge floss diese oft stundenlang neben dem Fahrradweg dahin, manchmal unterbrochen von Schleusen oder befahren von Touristendampfern. Die Ufer auf beiden Seiten wechselten ihre Form von Tag zu Tag – Waldviertel, Weinviertel, Mostviertel lauteten die klingen Namen der verschiedenen Gegenden. Am einen Ufer zu stehen und  übers Wasser auf die andere Flussseite Töne zu schicken, war ein spezielles Erlebnis. Daraus entstand die Melodie „an der Donau“.
   
In Melk besuchten wir das hoch über dem Städtchen gelegene Stift Melk. Zur eindrücklichen Klosteranlage gehört auch ein hübsch gestalteter Garten mit einem Musikpavillon. Dort setzte ich mich in der Nähe hin und lauschte aufmerksam, bis mir eine Melodie zufiel: „Im Klostergarten Melk“.
Trotz grosser Hitze legten wir mit unseren normalen Tourenrädern zwischen 80 bis 100 Kilometer am Tag zurück. Die Radwege führten oft am Fluss entlang, manchmal aber auch über Schotterwege – es lässt sich anhören als „über de Schotter“. Besonders willkommen waren bei der Hitze die Abschnitte, die durch waldige Sequenzen führten.


Linz, Passau, Ingolstadt und Regensburg waren weitere Stationen auf unserem Weg. An einem lauen Sommerabend bei einem Eis am Brunnen sitzend schrieb ich das Stück „Regensburger Serenade“.



Spannend war die Beobachtung, dass ich immer mit dem gleichen (Carbon)Alphorn unterwegs war, sich dieses im Klang aber manchmal der Umgebung anzupassen schien – mal kräftig, mal sanft, mal kernig, mal samtig.
Diese Farben tragen auch die Kompositionen, welche  auf der Fahrt entstanden sind.
 
Auf de Schwäbsche Eisebahne….  Wer kennt es nicht, das Kinderlied vom armen Bäuerlein, welches mit der Bahn von Ulm nach Biberach unterwegs war.
Wir entschlossen uns aufgrund der zu erwartenden Wetterwende in Ulm die Donau zu verlassen und über das Allgäu Richtung Bodensee und Heimat zu fahren.  

Acht Tage nach unserem Start in Wien erreichten wir am Abend die Fähre in Friedrichshafen.


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Alp-Projekt Ein Rucksack voller Alphornklänge 2014




Das neue Notenheft mit Hör-CD

" Ein Rucksack voller Alphornklänge "

Alphornklänge Notenheft


Das Alp-Projekt im Detail:

Alphütttenprojekt Alphorn Noten
Einen Monat lang auf einer Alp verbringen. In einer einfachen Hütte inmitten der Natur. Hören auf Geräusche und Melodien, diese zu Musik für ein oder mehrere Alphörner umformen und die Töne dann im Rucksack nach Hause tragen – dies war ein lang gehegter Wunsch von mir.
Im Jahr 2014 wurde der Wunsch auf der Alp Faedo, oberhalb von Mergoscia im Verzascatal Wirklichkeit.
Die Hütte auf rund 1400 Meter über Meer ist nur zu Fuss erreichbar. Steil von Mergoscia her, gemächlicher von der Seilbahnstation Cardada über Cimetta und die Alpe di Bietri.
Die Hütte ist mehr als einfach: ein Schlafdeck ganz nah unter dem steilen Dach, eine rudimentäre Küche mit Holzherd, Tisch und zwei Stühlen, das Nötigste an Kochutensilien. Leben auf drei Quadratmetern Fläche für zwei Personen. So sieht das Zuhause für vier Wochen aus.
   
Ein Teil des Gepäcks, auch das Alphorn, wird im Rucksack hochgetragen, Grundnahrungsmittel und Bestandteile einer Solareinrichtung für die Stromversorgung kann einem Helikopter-Transport mitgegeben werden. Es will gut überlegt sein, was alles nötig ist und gebraucht wird – denn nur von Alphornmusik allein kann niemand leben. Einkaufen (frisches Brot, Früchte und Gemüse) heisst eine Stunde ins Tal hinuntersteigen und später mit einem schweren Rucksack knapp zwei Stunden Aufstieg.
   
In den ersten elf Tagen regnet es an sechs Tagen, zum Teil sinthflutartig.
Der nasskalte Sommer ist auch im Tessin präsent. Wenig einladend präsentiert sich die Alp Faedo, doch mit einem Alphorn aus Carbon lässt sich auch im strömenden Regen spielen, ja die tanzenden Tropfen sind Inspiration für eine Komposition: „Regentropfenspiel“.

Unabhängig vom Wetter halte ich mich täglich über Stunden in meinem Atelier – einer Ruine ohne Dach - auf und spiele, komponiere oder arrangiere Alphorn-Musik.

Bei schönem Wetter werden die Gipfel rund um die Hütte erklommen, der Cima della Trosa, der Madone oder La Rocca. Das Alphorn als ständiger Begleiter im Rucksack ist immer dabei. Oben angelangt ertönt mindestens ein Stück Alphornmusik. „Lo Stallone, am Horizont, das Lied der Silberdistel“ – vertont wird, was erlebt wird.
Je nach Wind und Wetterlage werden die Alphorntöne weit herum getragen oder bekommen gar den Effekt einer vieltonigen Orgel.
 

Je länger der Aufenthalt auf der Alp dauert, umso intensiver wird das Erleben der Abgeschiedenheit und der Stille.
Ursprünglich wird jedes Geräusch, der Anblick von Alpenrosen, der Genuss von Heidelbeeren direkt vom Strauch oder ein Stück frisches Brot erlebt. Weit weg scheint die Geschäftigkeit der Stadt, das betriebsame normale Leben.
Kaum etwas wird vermisst, ausser vielleicht eine Toilette im Haus. Primitiv, reduziert und gleichzeitig vielfach bereichernd ist das Leben in der Alphütte.

 

Nahe ist das, was zum Leben nötig ist. Holz muss gesucht und gehackt werden. Die Sonnenwärme, sofern vorhanden, wird im schwarzen Sack der Solardusche eingefangen und der Kampf gegen die Feuchtigkeit wird täglich ausgefochten.
Beglückend sind die Tage, wo um acht Uhr am Morgen Sonnenlicht durch das Astloch in der Eingangstüre dringt und zum Frühstück vor der Hütte lockt. Und auch diese Momente formen sich zu Musik: „Bim Zmorge“. Spannend das Beobachten von Murmeltieren unterhalb der Alpe di Bietri, die aber bald durch den durchdringenden Warnpfiff eines Genossen zur Flucht gerufen werden.
Herzerwärmend das muntere Spiel von eben geborenen Schafen. Faszinierend das Spiel von Wind und Wolken am Himmel und die sternenklaren Alpnächte. All diese Eindrücke fallen ins Herz als Erinnerungen oder klingen als Melodiefragmente nach und werden zu Musik.
Aus dem lang gehegten Wunsch ist ein Rucksack voller Töne mit zehn neuen Kompositionen geworden, welche in einem Notenheft mit Hör-CD voraussichtlich im Januar 2015 erhältlich sein werden auf unserer Noten & Kompositionen-Seite.


 

 



Die solarbetriebene mobile Stromversorgung

Musikaufzeichnung - Mobile Stromversorgung
Mit dem Interface von Steinberg - verbunden mit einem i Pad Air und der mobilen Stromversorgung - ist es tatsächlich möglich mit dem App von Cubase, in der freien Natur nahezu in Studioqualität, Alphornklänge aufzunehmen.
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